Projekt Comenius

Schulentwicklungsprojekt der EU


comeniusSchule als Arbeitsplatz

Am BRG7 Wien-Kandlgasse und am Theresianum-Eisenstadt trafen sich die Teilnehmer für das Comenius-Projekt „School as a Workplace“ zum ersten Mal. Dort steckten sie den thematischen Rahmen für ihre mehrjährige Arbeit ab.

Das Projekt, das bewusst an der Basis nach den Rahmenbedingungen von Lernen und Lehren fragt, ist auf drei Jahre angelegt. Die europäische Partnerschaft bezieht sich vorerst auf Schulen aus Italien, Estland, Finnland und Österreich. Das derzeitige Kernteam hofft sowohl noch auf die Aufnahme einer schwedischen Schule als auch auf die einer ungarischen.

jumpEinen ganz wichtigen Anteil an diesem Projekt haben die Schüler. „Uns kommt es hier nicht nur auf deren Sichtweise unseres gemeinsamen Arbeitsplatzes an, sondern auch darauf, dass sie im Rahmen dieser Meetings ‚Schule mit anderen Mitteln’ erleben können. Sie lernen außerhalb der Unterrichtsstunde, wie wichtig Teamfähigkeit ist. Sie sehen die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Präsentationstechniken und sie testen ihr Englisch in der Praxis als Arbeits- und Kontaktsprache. Das ist für sie sicherlich ein bleibende Bereicherung“, gibt sich Elisabeth Wegenast, eine der Projektinitiatorinnen vom BRG7 in Wien, überzeugt.

Thematisch möchten die Partner im internationalen Vergleich folgende Aspekte von „Schule als Arbeitsplatz“ untersuchen: die gesetzlichen Rahmenbedingungen der nationalen Schulsysteme, die materiellen Ressourcen der Einzelschulen, das Erscheinungsbild von Lehr- und Lernräumen, soziale Aspekte des Miteinanders sowie Methodologisches in Bezug auf die Wissensvermittlung. 

„Entscheidend wird sein, dass wir die richtigen Fragen stellen, um zu vergleichbaren Ergebnissen zu gelangen“, so Hans Jungmayr, Projektleiter vom Theresianum in Eisenstadt. Jede Schuldelegation wird in den nächsten Wochen einen brauchbaren Fragenkatalog zu einem der Themen entwickeln und an ihre Partnerschulen senden. Danach wird sofort mit dem Sammeln der Daten begonnen. Eine erste gemeinsame Besprechung der Datensammlung ist für das Frühjahr 2007 an der italienischen Partnerschule in Verbania geplant. Nach einem Jahr sollte die Sammlung der Daten abgeschlossen sein. Danach geht es an deren Auswertung.

Als wissenschaftliche Arbeit wollen die Teilnehmer ihr Projekt dennoch nicht verstanden wissen: „Jeder von uns betreibt dieses aufwändige Projekt zusätzlich zu seiner Arbeit als Lehrer. Wir haben daher weder die Zeit noch das Geld für eine wissenschaftliche Langzeitstudie. Außerdem wollen wir Ergebnisse, die nicht in irgendwelchen Fachgremien zu Tode debattiert werden oder in einer Ministeriumsschublade verschwinden. Wir sind an der praktischen Umsetzung unserer Arbeit vor Ort interessiert. Geplant ist deshalb so genannte „best practices“ – soweit als möglich – an den Einzelschulen zu installieren und später auch zu evaluieren“, so Hans Jungmayr abschließend.

School as a Workplace

Aim: Becoming the best schools we can possibly be

  • Year 1: Collecting Data
  • Year 2: Comparing Schools
  • Year 3: Implementing “best practices”
    Year 1: COLLECTING DATA

 What we collect  Who is responsible     Deadlines
 1. Physical resources  FINLAND for questions:
Nov. 15th, 2006
 2. Physical appearance  ESTONIA for data to be returned:
appr. end of February, 2007 
 3. Social aspects  ITALY Collected data to be presented in Italy after Easter 2007
 4. Methodological aspects  EISENSTADT (A)  
 5. Legal context  VIENNA (A)
 

Agreed work agenda for year 2 -
Comenius project meeting in Kuressaare, Oct. 1st – 4th, 2007

 School  Tasks
 Austria, Eisenstadt, Theresianum Homework (criteria of good ~)
Methods (organizing a portfolio of different ‘new’ methods – terminology)
Austria, Vienna, Kandlgasse Internal educational agreements „IEAs
(> transparency) concerning
Student behaviour
Assessment
Participation
Estonia, Kaarma Pöhikool, Nömme Physical appearance
Classrooms, corridors – posters, teaching materials, students’ artwork
Symbols (religious, political, patriotic, EU)
Finland, Kirjala Skola,  Pargas  Library
How to get one
How to use it
 Italy, Istituto di Istruzione Superiore “Contardo Ferrini”, Verbania Discipline and respect
students’ own observations of goings- on in class
teaching strategies (links up to “legal aspects” – what effect do IEAs have on actual classroom interaction)
student monitors
questionnaire: What qualities must a teacher have so that students respect her

Deadlines for year 2

 School  Tasks
 November 10th, 2007 Tasks (for both students and teachers) sent out by schools; schools send confirmation mails
November 15th, 2007 School ball at BRG Kandlgasse – Official invitations will be sent out to partner schools in good time
November 18th, 2007 For BRG Kandlgasse, but also to be sent to other schools (to be used at open days etc.): Video message: “Happy birthday, Kandlgasse” – short greeting address, short video footage of school building
December 12th, 2007 Response to Finnish “Library” task returned to Finland
February 2nd, 2008 Answers concerning “homework” and “legal aspects” returned to Eisenstadt and Vienna
March 15th, 2008 Answers concerning “physical appearance” and “social aspects” returned to Estonia and Italy
AS SOON AS IT IS READY Portfolio including “New methods” to be compiled by Eisenstadt to establish a common frame of reference and forwarded to partner schools
AS SOON AS IT IS READY Schools make a (30-minute) video of “most successful and efficient” methods used in class (lead-up to Year 3)
MARCH – APRIL 2008 Preparations for “exhibition” of interim results at Vienna meeting 
April 15th – 18th, 2008 Project meeting at Kandlgasse, Vienna

Links:

  Projektsummary