
Entwicklung Durch den Frieden von Saint Germain wurde ein Teil des ehemaligen Westungarn als Burgenland an Österreich angeschlossen (1921). Das Mutterhaus der Schwestern vom Göttlichen Erlöser stand jedoch in Sopron und darum war es nötig eine burgenländische Provinz zu gründen.
1924 wurde mit Genehmigung des Heiligen Stuhles die Österreichische Provinz der Schwestern vom Göttlichen Erlöser errichtet. Die Provinzleitung hat ihren Sitz in A-7000 Eisenstadt, Kirchengasse 63.
Auf burgenländischem Gebiet gab es damals bereits neun Niederlassungen der Kongregation, von denen das 200 Jahre alte Margaretinum in Eisenstadt am Oberberg, als Provinzhaus ausersehen wurde.
Das Margaretinum ist ein Haus mit Geschichte. Der Tondichter Joseph Weigl und der Anatom Joseph Hyrtl wurden dort geboren und Joseph Haydn hielt im Margaretinum, dem damaligen Fürst Esterhazyschen Musikerwohnhaus, die Proben für seine berühmten musikalischen Aufführungen ab.
Schließlich erhielten die Schwestern das Haus durch die Vermittlung der Fürstin Margarethe Esterhazy – nach ihr wurde es Margaretinum genannt – zur gänzlichen Benützung.
Schon im Schuljahr 1934/35 wurde die Hauptschule für Mädchen vom Margaretinum, wo sie für ein Jahr untergebracht war, in das neue Haus übersiedelt. Außerdem wurde auch die Einjährige Haushaltungsschule eröffnet.
Zu Ehren der heiligen Theresia von Lisieux wurde dem Bau der Name Theresianum gegeben.
Als im Jahr 1938 der politische Umbruch kam, wurden die Lehranstalten des Theresianums aufgehoben. Im Gebäude wurde eine „Staatliche Oberschule für Jungen“ untergebracht. Auch das Jahr 1945 war ein sehr bewegtes. Das Theresianum diente zuerst als Lager für Ostarbeiter später wurde ein russisches Lazarett eingerichtet. Im Mai 1945 wird das Haus von der russischen Kommandantur an die Schwestern zurückgegeben und schon im September konnte die römisch-katholische Hauptschule für Mädchen und die Lehrerinnenbildungsanstalt eröffnet werden.
Die Volksschule unter Führung der Schwestern vom Göttlichen Erlöser war bereits 1921 gegründet worden. 1947 wurde sie im Theresianum wieder eröffnet und bis ins Jahr 1979 geführt. Sie war, wie auch die Hauptschule, Übungsschule für die Lehrerinnenanstalt und später für die Pädagogische Akademie.
Eröffnungsjahr 1934/35 – 1.Klasse Volksschule
In den 30er Jahren befand sich die Schule noch im Margaretinum, dem heutigen Pfarrheim Oberberg
Gegründet am 28. August 1849 in Niederbronn/Elsass durch Elisabeth Eppinger - MUTTER ALFONS MARIA.
Die Gründerin gab der Kongregation ein Programm mit auf den Weg, das die Ordensmitglieder bis heute leitet: Die Schwestern sollen ihr ganzes Leben in den Dienst der Erlösung stellen. "Der Geist der Schwestern des göttlichen Erlösers soll der Geist Jesu Christi sein. Ihr ganzes Leben soll sich nach diesem göttlichen Vorbild ausrichten". (Erste Regel)
Die apostolischen Aufgaben sind vor allem pastoraler, sozialer und caritativer Natur in der Kinder-, Armen- und Altenpflege, in Erziehung und Unterricht. Dazu kommen außerschulische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung.
Im Burgenland haben die Schwestern vom Göttlichen Erlöser drei Schulstandorte:
Fachschule für wirtschaftliche Berufe |
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Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe |
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Oberstufenrealgymnasium |
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Hauptschule mit Schwerpunktklassen |